BAS PLUS mit Kreuzungs-Assistent

Der Bremsassistent BAS PLUS mit Kreuzungs-Assistent kann eine drohende Kollision mit dem Querverkehr erkennen und Sie warnen, bevor es zu spät ist. Grundlage hierfür liefern die Daten der Stereokamera und der Radarsensoren, die das Verkehrsgeschehen überwachen.

Optische und akustische Signale fordern Sie zu einer Notbremsung auf. Dabei werden Sie von BAS PLUS aktiv unterstützt. Das System stellt automatisch die optimale Bremskraft zur Verfügung, die Sie für eine wirksame Gefahrenbremsung benötigen. Es kann den Bremsdruck bei Bedarf bis hin zu einer Vollbremsung erhöhen.

BAS PLUS mit Kreuzungs-Assistent ist im Geschwindigkeitsbereich bis 72 km/h aktiv und kann die Unfallwahrscheinlichkeit an Kreuzungen deutlich reduzieren. Sollte es dennoch einmal zu einer Kollision kommen, ist der Unfallverlauf meist weniger schwer.


achtsichtassistent PLUS

Das System zeigt die nächtliche Straße dank Infrarot als beleuchtete Szene im Display und markiert erkannte Personen; ein Spotlight blinkt optional Passanten am Straßenrand an.

Wenn die Sonne untergegangen ist, wird Autofahren gefährlicher. Nachts findet nur 20 Prozent des gesamten Verkehrsaufkommens statt – aber 40 Prozent aller tödlichen Unfälle! Auch Scheinwerfer mit Abblend- und Fernlicht schaffen hier nur bedingt Abhilfe. Darum bemüht sich Mercedes-Benz, auf andere Weise für klare Sicht zu sorgen. Der NACHTSICHT-ASSISTENT PLUS zeigt Ihnen mittels einer Infrarotkamera, was sonst verborgen bliebe. Dies erhöht die Sicherheit des Fahrers, aber auch die unvorsichtiger Fußgänger.

Die Spotlight-Funktion wird ab einer Geschwindigkeit von 45 km/h aktiv, wenn die automatischen Lichtfunktionen und der NACHTSICHT-ASSISTENT PLUS eingeschaltet sind.

Eine zusätzliche Blende im Projektionsmodul eines Frontscheinwerfers ermöglicht die punktuelle Lichtverteilung der Spotlight-Funktion. Personen auf oder an der Fahrbahn können in einer Reichweite von bis zu 80 m erkannt und angeblinkt werden. Die komplexe Steuersoftware des NACHTSICHT-ASSISTENT PLUS richtet das Punktlicht auf erkannte Personen. Die Steuersoftware kann auch vorausfahrende oder entgegenkommende beleuchtete Fahrzeuge erkennen und verhindert, dass diese durch das Blinken der Spotlight-Funktion geblendet werden. Bei Fahrten mit ca. 70 km/h erkannten Testfahrer einen Fußgänger im Durchschnitt bereits 25 Meter, bzw. 1,3 Sekunden früher als ohne Spotlight-Funktion. Sekunden, die einen großen Unterschied machen können


Collision Prevention Assist

COLLISION PREVENTION ASSIST ist einer der intelligenten Assistenten von Mercedes-Benz, die der Fahrsicherheit dienen. Es warnt den Fahrer visuell und akustisch vor möglichen Kollisionen mit anderen Fahrzeugen und hilft dabei, die Unfallgefahr erheblich zu reduzieren.

Das System überprüft kontinuierlich den Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug, warnt den Fahrer bei Kollisionsgefahr und optimiert die Bremsleistung analog zum Restweg.

Egal ob in der Stadt, auf der Landstraße oder auf der Autobahn: COLLISION PREVENTION ASSIST kann dabei helfen, Auffahrunfälle in typischen Fahrsituationen zu verhindern - bei Geschwindigkeiten zwischen 30 und 250 km/h. Das System arbeitet diskret im Hintergrund und macht sich dann bemerkbar, wenn die Gefahr einer Kollision besteht.


DISTRONIC PLUS mit Lenk-Assistent

DISTRONIC PLUS mit Lenk-Assistent überwacht sowohl die Längs- als auch die Querbewegungen Ihres Wagens bei Geschwindigkeiten bis zu 200 km/h.

Während der Abstandsregeltempomat DISTRONIC PLUS Sie dabei unterstützt, den optimalen Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug selbst im Stop & Go-Verkehr zu halten, sorgt der Lenk-Assistent dafür, dass Sie nicht nur auf geraden Straßen, sondern auch in leichten Kurven in der Mitte der Spur bleiben.

Die Stereokamera hinter der Windschutzscheibe im Bereich des Rückspiegels erkennt die Fahrbahnmarkierungen, aber auch vorausfahrende Fahrzeuge, und gibt die Informationen an die elektrische Lenkunterstützung weiter. Bei langsamer Fahrt, z.B. im Stau, kann sich der Lenk-Assistent zusätzlich am Fahrzeug vor Ihnen orientieren und Ihr Spurverhalten entsprechend anpassen – ein großer Vorteil bei undeutlichen oder nicht vorhandenen Fahrbahnmarkierungen.

Das System ist so feinfühlig konzipiert, dass seine Sensoren erkennen, ob Sie Ihre Hände am Lenkrad haben. Falls nicht, werden Sie bei drohendem Spurverlust zunächst optisch gewarnt. Bleibt eine Reaktion Ihrerseits aus, ertönt ein Warnton und die Querführung wird deaktiviert.

DISTRONIC PLUS mit Lenk-Assistent ist im Geschwindigkeitsbereich bis 200 km/h aktivierbar. Ein grünes Lenkrad im Kombiinstrument zeigt an, wenn der Lenk-Assistent bei eingeschaltetem DISTRONIC PLUS in Funktion ist.


PRE SAFE-Bremse mit Fußgängererkennung

 

Die Funktion PRE SAFE®-Bremse wurde um eine Fußgängererkennung erweitert und kann so unterschiedliche Verkehrsteilnehmer schützen: die Insassen Ihres Wagens, die Fahrer und Mitfahrer anderer Fahrzeuge, aber auch Fußgänger.

Eine Stereokamera und ein System aus Fern-, Mittel- und Nahbereichsradar erfassen den Bereich vor Ihrem Wagen und erkennen unter anderem Personen und ihre Bewegungsmuster im relevanten Korridor vor Ihrem Fahrzeug. Besteht die Gefahr einer Kollision, warnt Sie das System sowohl optisch als auch akustisch.

Reagieren Sie jedoch nicht auf die Vorwarnungen, kann die PRE SAFE®-Bremse Ihren Wagen autonom abbremsen. Bei unmittelbarer Gefahr, die keinerlei zeitliche Verzögerung erlaubt, wird gleichzeitig mit der Warnung die automatische Bremsung veranlasst. So können Fußgängerunfälle bis zu einer Geschwindigkeit von mehr als 50 km/h vermieden werden.

Überschreitet die Fahrerbremsung eine definierte Schwelle, oder wird das Fahrzeug autonom gebremst, werden zeitgleich PRE-SAFE® Insassenschutzmaßnahmen eingeleitet: die Gurte werden gestrafft, je nach Ausstattung werden unter anderem auch die Sitzkissen der Multikontur-Sitze aufgeblasen und zusätzlich bei Bedarf die Beifahrer- und Fondsitze in eine aufrechtere Position gebracht.

Eine Weiterentwicklung der autonomen Bremsung bietet zusätzliche Sicherheit. Bis zu einer Geschwindigkeit von 50 km/h hilft sie, Auffahrunfälle auf stehende oder vorausfahrende Fahrzeuge zu vermeiden. Diese verbesserte Funktion erfüllt die strengen EuroNCAP-Regelungen zur autonomen Notbremsung in der Stadt mit maximaler


ATTENTION ASSIST

Langstreckenfahrten ohne Zwischenstopps bergen ein hohes Risiko der Übermüdung, die Autofahrer oft nicht früh genug bemerken.

Studien haben nachgewiesen, dass sich ca. ein Viertel aller schweren Autobahnunfälle auf unausgeruhte und schläfrige Fahrer zurückführen lässt. In Untersuchungen mit über 550 Autofahrerinnen und Autofahrern zeigte sich, dass Müdigkeit von vielen Menschen nicht rechtzeitig wahrgenommen wird. Sie macht sich meist nicht schlagartig bemerkbar, sondern baut sich über einen längeren Zeitraum auf. Reaktionsvermögen und Wahrnehmungsfähigkeit nehmen kontinuierlich ab, und zwar so stark, dass Autofahrer oft schon in frühen Phasen der Ermüdung nicht mehr richtig handeln können.

Mit ATTENTION ASSIST leistet Mercedes-Benz einen wichtigen Beitrag, um Unfälle zu verhindern: Gerade auf monotonen Landstraßen und der Autobahn ist das System zwischen 80 und 180 km/h aktiv und wertet eine Reihe von Indikatoren aus, um den gleitenden Übergang vom Wachzustand zur Ermüdung des Autofahrers zu erkennen.


Aktiver Spurhalte- und Totwinkel Assistent

Der weiterentwickelte Aktive Spurhalte-Assistent kann jetzt auch bei unbeabsichtigtem Überfahren einer unterbrochenen Linie eingreifen, wenn Kollisionsgefahr besteht.

Das System erkennt belegte Nachbarspuren durch Informationen des Radarsystems. Dieses wurde um einen Hecksensor erweitert. Kritische Situationen, die der Aktive Spurhalte-Assistent erkennen kann, sind zum Beispiel überholende Fahrzeuge, Parallelverkehr oder parkende Fahrzeuge; das System ist aber auch bei Gegenverkehr wirksam. Bei erkannter Kollisionsgefahr warnt das System den Fahrer nicht nur haptisch durch gepulste Lenkradvibrationen, sondern greift mit einem spurkorrigierenden einseitigen Bremseingriff ein. Es ergänzt somit optimal den Aktiven Totwinkel-Assistenten.

Totwinkel-Assistent: Das radarbasierte System warnt den Autofahrer beim Spurwechsel, wenn es im Bereich des toten Winkels ein anderes Fahrzeug erkennt. Ignoriert der Fahrer die Warnhinweise des Systems und kommt dem Fahrzeug auf der Nachbarspur gefährlich nahe, so greift der Aktive Totwinkel-Assistent ein. Durch einen Bremseingriff an den Rädern der gegenüber liegenden Fahrzeugseite wirkt das System dem Kollisionskurs entgegen.